Spargel als Heilpflanze: Wirkung & Grenzen

Spargel mit Schal
Die Geschichte des Spargels als Heilpflanze


Spargel ist schon seit der Antike bekannt – nicht nur als leckeres Gemüse, sondern auch als Heilpflanze. Die alten Griechen nutzten ihn vor allem wegen seiner entwässernden Wirkung und setzten ihn bei Harnwegsbeschwerden und Nierenproblemen ein. Die Römer schätzten Spargel ebenfalls hoch, nutzten ihn aber zusätzlich als Verdauungshilfe und sogar als Aphrodisiakum. Für sie war Spargel also nicht nur ein Genussmittel, sondern auch ein wichtiger Bestandteil ihrer Naturheilkunde.

Welche positiven Effekte hat Spargel heute?

Auch heute weiß man: Spargel ist gesund. Er enthält Vitamine (A, C, E, K und B-Vitamine), Mineralstoffe wie Kalium und Eisen sowie sekundäre Pflanzenstoffe mit antioxidativer Wirkung. Spargel wirkt leicht entwässernd, unterstützt damit die Nierenfunktion, kann die Verdauung fördern und passt mit nur wenigen Kalorien perfekt in eine bewusste Ernährung.

Ist Spargel wirklich eine Heilpflanze?

So wertvoll Spargel für deine Ernährung ist, so vorsichtig sollte man mit dem Begriff „Heilpflanze“ sein. Für eine echte medizinische Heilwirkung gibt es kaum wissenschaftliche Belege. Die Anwendung als gezieltes Heilmittel – wie es die Griechen und Römer taten – spielt heute keine große Rolle mehr. Spargel ist also eher ein gesundes Gemüse mit kleinen Extras, aber kein Wundermittel.