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Spargel als Heilpflanze

Als echte Heilpflanze kann Spargel, Asparagus officinalis, nicht unbedingt bezeichnet werden, obwohl sich seine Verwendung bis etwa 3000 Jahre vor Christus zurückverfolgen lässt.

Damals wurde er vor allem als Heilmittel gegen Husten, Hauterkrankungen und zur Herzstärkung eingesetzt. Die Volksheilkunde verwendet Spargel zur Blutreinigung, zum Ausschwemmen von Giftstoffen und zur Appetitanregung.

Für Diabetiker und zur Frühjahrskur ist er dank seiner wenigen Kalorien ideal geeignet.

Zwischen grünem und weißem Spargel gibt es keine großen Unterschiede, grüner Spargel enthält mehr Bitterstoffe und mehr Vitamin C und besitzt einen intensiveren Geschmack.

Einen guten Einfluss auf Bluthochdruck hat Spargel wegen seiner entwässernden Wirkung, die wiederum mit der Nierenanregung durch die enthaltene Asparaginsäure zusammenhängt. Personen mit Harnsäureproblemen sollten auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten, damit eine gute Ausscheidung der Harnsäure gewährleistet ist.

Bei Nierenentzündung sollte man auf Spargel verzichten und empfindliche Personen können bei Berührung von Spargel einen Hautausschlag, auch “Spargelkrätze” genannt, bekommen.

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