Deutsche Erntehelfer unzuverlässig
Wie zu erwarten war, belastet die Vorgabe, 10 Prozent der Erntehelfer-Stellen mit Deutschen zu besetzen, die Betriebe nicht unerheblich. In vielen Betrieben sind große Teile der deutschen Arbeitskräfte bereits wieder verschwunden oder können nur für leichtere Tätigkeiten wie das Sortieren oder Schälen von Spargel eingesetzt werden, da sie den körperlichen Anforderungen beim Spargelstechen einfach nicht gewachsen sind.
Etliche Spargelbauern berichten, daß vor allem Langzeitarbeitslose inzwischen für ihre Kreativität beim Erfinden von Ausreden berühmt seien oder sich bereits nach dem ersten Tag auf dem Feld krank melden.
So gut Idee auch gemeint war, in der Praxis hat sie sich nicht bewährt. Für das nächste Jahr wird man sich wohl etwas anderes ausdenken müssen.

September 19th, 2007 at 22:34
Ich arbeite jetzt schon seit über 3 Monaten in einem Obstanbau Betrieb.
Alle Kollegen sind von Anfang an dabei.
Trotz Hungerlohn !
Also, wer lügt denn hier ?
Walter
April 24th, 2007 at 19:47
Meine frau, eine freundin und ich haben uns freiwillig zur spargelernte gemeldet! nachdem andere erntehelfer mehrfach den chef auf die entlohnung ansprachen wich der nur aus und sagte das ist nebenbei! da wir die erste woche auf stunden arbeiten sollten und nicht auf leistung wollte ich zumindest ersteinmal den stundenlohn wissen und dann auch die leistungsvergütung ! da wurde er wütend und sagte wir sollen erstmal arbeiten dann würden wir weiter sehen ! als ich ihn dann auch noch nach unseren verträgen fragte ging er in die luft und “bat”uns zu gehen!
Nun suchen wir seit heute morgen einen neuen Spagelbauer der einfach fair ist und finden keinen! Bei solchen kollegen müßen sich die spargelbauern wohl nicht mehr über ausbleibende arbeitskräfte wundern!
März 25th, 2007 at 23:30
ein polnischer durchschnittsarbeitnehmer verdient in polen kaum mehr als 2 euro. natürlich gehen die hierzulande motiviert an die spargelernte, weil sie gern fürs nächste jahr wieder angeheuert werden wollen. kein wunder, selbst lumpige 6 euro sind dreimal so viel, wie ihr stundenlohn in der heimat. schrieben die spargelbauern erntehelferstellen für z.b 45 euro die stunde aus, würden sie sich vor arbeitslosen nicht retten können. oder andersrum, für 1 euro käme auch kein ach so fleissiger pole, um hier in der erde zu wühlen…
Juli 7th, 2006 at 14:54
Eine Frage ist hier aber noch offen: was verdient man so beim spargelstechen?
Juni 19th, 2006 at 8:20
Es stimmt schon, daß es einige schwarze Schafe gibt, sicher auch unter den Spargelbauern.
Weiter verbreitet scheint mir das allerdings unter den (Markt)Händlern zu sein. Bereits im März gab es in Duisburg und Düsseldorf bereits Walbecker Spargel, obwohl hier (und vermutlich in ganz Deutschland) noch nicht eine Stange gestochen wurde.
Alle Spargelbauern als raffgierig zu bezeichnen ist aber wohl eine nicht ganz realistische Pauschalisierung….
PS: Beim Bundestagskandidaten Bartl läuft’s wohl nich so gut:
http://www.mainz.de/WGAPublisher/online/html/default/smeh-6lvglm.de.html
http://www.mainz.de/WGAPublisher/online/html/default/ekog-6ghf6l.de.html
Juni 17th, 2006 at 13:22
Spargelbauern sind alle nur raffgierig! Und daß,was manchmal als Beelitzer,oder überhaupt Brandenburger Spargel verkauft wird,ist unter aller Sau! Echter Beelitzerbzw. Brandenburger Spargel schmeckt anders! Nämlich einmalig köstlich! Empfehle hierzu Spargelhof in Klaistow,dort kann man zusehen wie der frischgestochene Spargel von der Ernte bis auf den Teller kommt,muß man selbst probieren! Unnachahmlich!
Juni 12th, 2006 at 8:26
Liebe Frau Hermann,
Sie sind ein zynischer Scherzkeks, nicht wahr? Wenn SIE Stellen ausgeschrieben haben, dann SIND Sie doch wohl Spargelbauern, oder? Und wer bestimmt den Preis des Spargels? Richtig: die Spargelbauern!!!
Schieben Sie doch bitte nicht ALLES auf den Markt!
Dass die Leute, die unverständlicherweise so wild auf Spargel sind, tatsächlich JEDEN Preis zu zahlen bereit sind, sollte sich inzwischen herumgesprochen haben, meine Güte! Warum wohl bauen so viele Bauern das Zeug an??!!!
Wenn aber bei einer absoluten Mindestquote von 20 Prozent deutschen Arbeitskräften tatsächlich nicht mehr Spargelstecher zu bekommen sind, na dann gehen halt einige Spargelbetriebe ein; dadurch verringert sich das Angebot, der Spargelpreis steigt und allen wäre geholfen, richtig?!
Außerdem lernen die bankrotten Spargelbauern auf diese Weise auch einmal die Arbeitslosigkeit kennen. Wollen mal sehen, wie gut es ihnen gefällt, als faul, widerwillig, um Ausreden nicht verlegen, unbezahlbar, Besitzstandswahrer, Schmarotzer oder Parasit bezeichnet zu werden. Da dies teilweise auch von staatlichen Stellen aus geschieht, öffnet das vielleicht auch ihnen die Augen, dass dies nichts anderes Faschismus ist und dass Spargelbauern, die diesen Markt und die dazugehörige Politik so hinnehmen und noch über faule Arbeitslose herziehen, nichts anderes als faschistoide Agitatoren sind!
Voll Abscheu!
Manfred Bartl
Bundestagskandidat 2005
Juni 3rd, 2006 at 13:56
Hallo,
eine Frage, wieviel verdient man denn im Durchschnitt pro Stunde?
Mai 29th, 2006 at 19:42
Hallo an alle!
Mein Mann und ich haben vier Stellen ausgeschrieben…..leider war kein Arbeitsloser bereit auf unserem Hof zu arbeiten.
Wir würden gerne einen höheren Stundenlohn zahlen, wenn die Endverbraucher bereits sind, mehr für den Spargel zu bezahlen.
Mai 21st, 2006 at 4:05
Tja,tja
Jedes jahr dasselbe Lamento.
Alle sind faul und die Spargelbauern sind so arm.
Gott-sei-Dank bin ich nicht darauf angewiesen bei Ihnen stechen zu müssen.
Übrigens ess ich nur grünen (violetten) Spargel, der muss nicht “gestochen ” werden. Der schmeckt mir auch besser und ich muss nicht an Ihr Lamento denken.Gruss an die Innung
Kretschmer