10% Erntehelfer sollen sollen deutsche Arbeitslose sein
Im vergangenen Jahr gab es 325 000 Genehmigungen für Saisonkräfte aus Mittel- und Osteuropa. Dieses Jahr soll es (etwas) anders sein, 10 Prozent dieser Stellen sollen mit Arbeitslosen besetzt werden.
Das bedeutet für die Arbeitsagenturen, daß sie rund 32.000 Arbeitslose als Erntehelfer vermitteln müssen. Kein einfaches Unterfangen, denn bei weitem nicht jeder Arbeitslose ist willens oder in der Lage, die körperlich anstrengende Arbeit zu leisten. Bis Anfang Februar wurden erst 8600 Kandidaten gezählt.
Heinrich Alt, Vizechefs der Bundesagentur für Arbeit, gibt den Arbeitslosen folgenden Gedanken mit auf den Weg: „Ich empfehle jedem Arbeitslosen, der körperlich geeignet ist, auf dem Feld tätig zu werden. Wer bei einem Vorstellungsgespräch sagen kann, dass er sich nicht zu schade war, mal vier Wochen Spargel zu stechen, kann damit punkten.“

Januar 6th, 2008 at 15:42
So ein Schwachsinn habe ich ja selten gehört. Ich bin selbst arbeitgeber und Studiere nebenbei noch BWL und sowohl aus meiner Praxis erfahrung als auch meinem teoretishcem Wissen, kann ich nur noch mal betonen wei schwachsinnig die Aussage ist. Es ist arbeit, und es gibt keine arbeit das nicht Ehrenwert ist. Außer sie sind arbeit suchender Handmodell dann würde ich es verstehen aber ansonsten ergibt das keinen sinn was sie verzapft haben!
Juni 11th, 2006 at 18:11
ich bin arbeitslos und nicht bereit Spargel zu stechen. Aufgrund dieser unsäglichen Kampagne werden meine Frau und ich in Zukunft keine Spargel mehr konsumieren. Aus leidvoller Erfahrung kann ich Ihnen mitteilen, daß es Arbeitgeber gibt, die einen diffamieren wenn man zugibt, Tätigkeiten ausgeübt zu haben, die nicht der eigenen Qualifikation entsprechen.
Bruno Fiedler