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10% Erntehelfer sollen sollen deutsche Arbeitslose sein

Im vergangenen Jahr gab es 325 000 Genehmigungen für Saisonkräfte aus Mittel- und Osteuropa. Dieses Jahr soll es (etwas) anders sein, 10 Prozent dieser Stellen sollen mit Arbeitslosen besetzt werden.

Das bedeutet für die Arbeitsagenturen, daß sie rund 32.000 Arbeitslose als Erntehelfer vermitteln müssen. Kein einfaches Unterfangen, denn bei weitem nicht jeder Arbeitslose ist willens oder in der Lage, die körperlich anstrengende Arbeit zu leisten. Bis Anfang Februar wurden erst 8600 Kandidaten gezählt.

Heinrich Alt, Vizechefs der Bundesagentur für Arbeit, gibt den Arbeitslosen folgenden Gedanken mit auf den Weg: „Ich empfehle jedem Arbeitslosen, der körperlich geeignet ist, auf dem Feld tätig zu werden. Wer bei einem Vorstellungsgespräch sagen kann, dass er sich nicht zu schade war, mal vier Wochen Spargel zu stechen, kann damit punkten.“

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