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Spargelrezept: INFO: SPARGEL IM TEST 1/2
Zutaten für 1 Rezept:
Zubereitung: Am ersten Sonntag im Mai beginnt die Spargelsaison in Deutschland. Doch bereits vor Ostern sind die weissen Stangen bei uns im Handel, ob aus Spanien, Griechenland oder Frankreich. Worauf kommt es bei Einkauf und Zubereitung des königlichen Gemüses an? Wie beeinflussen Herkunft, Sorte und Frische den Geschmack? "KostProbe" und "Landwirtschaft Heute" luden interessierte Verbraucher zum Spargeltest. Ausserdem gibt es viele Tips rund um den Spargel.
Das königliche Gemüse "Wenn Du Kartoffeln oder Spargel isst, schmeckst Du den Sand der Felder und den Wurzelsegen, des Himmels Hitze und den kühlen Regen, kühles Wasser und den warmen Mist", so schwärmt Carl Zuckmayer über sein Lieblingsessen, den Spargel. Das königliche Gemüse hat eine lange Tradition. Bereits die Römer kultivierten die feinen Stangen und hatten Spargel getrocknet im Marschgepäck. In der Antike galt Spargel nicht nur als Delikatesse, sondern auch als Arznei. Kaiser und Könige entdeckten den Wohlgeschmack und liessen Spargel in ihren Hofgärten kultivieren. Das edle Image ist geblieben. Ob grün oder weiss, Spargel steht als kulinarischer Topstar im Frühjahr auf allen Speisekarten. Und das in unzähligen Variationen.
Weisser und grüner Spargel Der Spargel, Asparagus officinalis, gehört zu den Liliengewächsen. Am besten gedeiht der Spargel in sandigem Boden. Dieser erwärmt sich leichter, und Spargel mag es gerne warm. Die Spargelpflanze ist ein unterirdisches Rhizom, das horizontal im Boden wächst und aus dem die Spargelstangen spriessen. Der weisse Spargel wird in Hügelbeeten gestochen, bevor die Köpfe ans Licht kommen. Die Köpfe der Spargelstangen verfärben sich bei Lichtzutritt durch Anthocyan blaurötlich, dann durch Chlorophyllbildung grün und schmecken leicht bitter. In den USA, im Mittelmeerraum und mittlerweile auch bei uns wird Grünspargel kultiviert. Dazu werden spezielle Sorten in Felder ohne Erdwälle gezogen, das vermindert die Erntekosten um 75 %. Nach Spargelsilvester, dem 24. Juni, wird bei uns kein Spargel mehr gestochen, damit sich die Pflanze erholt.
Inhaltsstoffe Die feinen Stangen sind reich an Eiweiss, Kohlenhydraten, Mineralstoffen und Vitaminen. Der typische Spargelgeschmack entsteht durch schwefelhaltige ätherische Öle und Vanillin. Spargel regt den Stoffwechsel an und reinigt das Blut. Der Gehalt an Asparaginsäure und Kalium unterstützt die Nieren- und Leberfunktion und wirkt stark entwässernd. Nach einem Pfund Spargel meldet sich die Blase. Der leicht unangenehme Geruch ist dabei der Asparaginsäure zu zuschreiben. In grösseren Mengen genossen, soll der Spargel auch aphrodisierende Wirkung haben. Spargel enthält nur wenig Energie, ein Pfund des Frühlingsgemüses bringt es gerade mal auf 75 Kilokalorien. Üppig wird ein Spargelmenü erst durch Butter und Sauce.
Qualität und Güteklassen Je gleichmässiger und gerader Spargel gewachsen ist, desto höher ist die Qualität. Auch die Dicke des feinen Gemüses ist ein Qualitätsmerkmal, allerdings in erster Linie ein äusserliches. Die teureren dicken Stangen schmecken nicht unbedingt besser. Nach EG-Norm ist der Spargel in drei Güteklassen eingeteilt:
Klasse Extra: Spargelstangen von höchster Qualität. Klasse I: gerade gewachsene, unbeschädigte Stangen. Klasse II: weniger gut gewachsene, jedoch unbeschädigte Stangen. Die deutschen Erzeuger nehmen in der Regel eine Sortierung vor, die wesentlich über den vorgeschriebenen Normen der EG liegt.
Einkauf und Frische: Je frischer, desto besser - diese Regel gilt für Spargel noch mehr als für anderes Gemüse, deshalb am besten frisch kaufen und gleich essen. Frischer Spargel hat geschlossene Spitzen, knirscht (quietscht) beim Aneinanderreiben,und die Schnittstellen sind feucht und nicht vertrocknet. Spargel sollte man nicht auf Vorrat kaufen, doch hält er sich ungeschält und in ein feuchtes Küchenhandtuch gewickelt im Gemüsefach des Kühlschrankes einige Tage. Dann sollte man die holzigen Enden aber etwas grosszügiger abschneiden, denn hier sitzt der Hauptteil der Bitterstoffe.
Sorten: Ob man Spargel kauen muss oder lutschen kann, liegt auch an der Sorte. Während holländische Züchtungen meistens auf schnelles Wachstum selektiert werden und deshalb schon einmal faserig werden, sollen deutsche Züchtungen butterweich schmecken. Fragen Sie deshalb auf dem Markt oder auch bei ihrem Spargelbauern ruhig nach der Sorte. Deutsche Sorten sind zum Beispiel Vulkan, Epos, Merkur und Schwetzinger Meisterschuss. :Notizen (*) : Quelle: - http://www.wdr.de/tv/ - service/kostprobe/ : : - Von Ulrike Brück - Erfasst *RK* 24.04.01 von : : - Ilka Spiess
:Stichwort : Info :Stichwort : Spargel
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Rubrik: Sonstiges
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